Vorbereitungen fürs Wochenbett

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Das Wochenbett ist der Zeitraum direkt nach der Geburt bis das Baby acht Wochen alt ist. Es ist die Zeit in der sich die Mutter von der Geburt erholt und die Eltern eine erste Routine mit ihrem Baby entwickeln. Damit sich die Mutter ausruhen und der Vater so viel Zeit wie möglich mit seiner Familie verbringen kann, sollte man bereits ein paar Sachen Zuhause vorrätig haben, damit man im Wochenbett nicht unnötige Besorgungen machen muss.

Lebensmittel

Durch das Stillen steigt der Energiebedarf noch einmal an, sodass man für das Wochenbett ausreichend Lebensmittelvorräte zuhause haben sollte. Bei der Berliner Zieten Apotheke, die selbst Naturheilmittel und Traditionelle Chinesische Medizin herstellt, gibt es eine Mischung für eine traditionelle chinesische Wochenbettsuppe, die man im Onlineshop bestellen kann. Sie enthält verschiedene Kräuter und Wurzeln, die unter anderem stärkend, entzündungshemmend, schmerzstillend und kreislauffördernd wirken. Die Mischung lässt man für mehrere Stunden in einer Gemüse- oder Fleischbrühe kochen, sodass man sich am Besten zur Wochenbettsuppe auch eine gute Hühner- oder Rinderbrühe im Glas besorgt.

Hygieneartikel und Kosmetik

Ungefähr genau so lange wie das Wochenbett dauert, nämlich circa sechs bis acht Wochen, dauert der so genannte Wochenfluss. Durch die Loslösung der Plazenta von der Gebärmutter am Ende der Geburt, nachdem das Baby geboren wurde, entsteht eine Wunde an der Gebärmutter. Das Wundsekret, das die ersten Tage nach der Geburt aus der Scheide austritt, ist wie eine sehr starke Regelblutung und wird rasch schwächer. Danach erinnert das Wundsekret an Schmierblutungen, bis es immer weißlicher wird und nach spätestens acht Wochen aufhört. Auch nach einem Kaiserschnitt hat man Wochenfluss. Deswegen sollte man zuhause einen Vorrat an Maxi-Binden oder speziellen Wochenbett-Binden anlegen. Empfohlen werden 20-30 Stück für den Anfang. Tampons sind nicht geeignet.

Nicht nur die Wunde an der Gebärmutter, sondern auch mögliche Geburtsverletzungen brauchen Ruhe, Pflege und ausreichend Hygiene. Zum Waschen und Duschen sollte man sich (Natur)Kosmetik ohne Duftstoffe besorgen. Duftstoffe könnten beim Baby zu Allergien oder anderen Reaktionen führen. Zudem ist es wichtig, dass das Baby den ganz feinen, körpereigenen Geruch der Mutter, aber auch des Vaters riechen kann. Dieser beruhigt das Baby und gibt ihm Sicherheit. Nach der Geburt tut es gut, sich zu pflegen und mit reichhaltiger Kosmetik zu verwöhnen, beispielsweise mit einem der Körperöle von Weleda oder der duftstofffreien Neutral Körperlotion von Lavera.

Kleidung

Das Wochenbett wird man nicht ausschließlich im Bett liegen, aber wahrscheinlich doch viel Zeit gemütlich Zuhause verbringen und sich erholen. Dafür sollte man ausreichend bequeme Kleidung Zuhause haben. Zum Stillen muss man zunächst keine speziellen Kleidungsstücke anschaffen. Alle Oberteile, die man hochziehen oder deren Ausschnitt man über die Brust runter ziehen kann, sind geeignet. Stillkleidung ist vor allem für unterwegs praktisch, da sie möglichst viel des Körpers verdeckt hält und man leicht an die Brust herankommt.

Da die Brust nach der Geburt noch einmal wächst, sollte man sich zumindest einen BH in zwei Größen größer, als man es vor der Schwangerschaft hatte, für die Zeit des Wochenbetts besorgen. Der BH sollte bequeme, breite Träger und keine Bügel haben. Dazu sind waschbare Stilleinlagen eine gute Anschaffung, da die Brüste vor allem zu Beginn des Stillens immer mal wieder tropfen.

Beschäftigung

In den ersten Wochen nach der Geburt schlafen Babys im Schnitt 17 Stunden des Tages. Dazwischen wachen sie regelmäßig auf, um gestillt zu werden. In dieser Zeit haben sie auch noch keinen Tag-Nacht-Rhythmus, sondern die Schlaf- und Wachphasen sind mehr oder weniger gleichmäßig über Tag und Nacht verteilt. Um als Eltern ausreichend Schlaf zu bekommen, sollte man seinen Schlafrhythmus dem des Babys anpassen, also selber tagsüber ein Nickerchen machen, wenn das Baby schläft.

Ist man fit und ausgeschlafen, kann man wenn das Baby schläft, aber auch während des Stillens die Zeit wunderbar zum Lesen nutzen. Passend zum Wochenbett ist beispielsweise Das Wochenbett von Loretta Stern und Anja Constance Gaca mit vielen hilfreichen Informationen und Tipps für die ersten Wochen nach der Geburt. Eine weitere empfehlenswerte Lektüre ist das Buch SAFE – Sichere Ausbildung für Eltern von Karl Heinz Brisch, das einem hilft die Signale seines Babys besser zu verstehen und es optimal in seiner Entwicklung zu begleiten.

 

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